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LMT-Inkubator kann jetzt gemietet werden

Das weltweit einzigartige MR Diagnostik Inkubator System nomag® IC kann jetzt gemietet werden.
Das weltweit einzigartige MR Diagnostik Inkubator System nomag® IC kann jetzt gemietet werden.

Kinderkliniken in Deutschland können jetzt den einzigartigen Inkubator nomag® IC auch mieten. Bisher hat das Medizintechnik-Unternehmen LMT Medical Systems GmbH aus Lübeck den speziellen MR-Brutkasten für Frühchen nur verkauft – für rund 400.000 Euro. Das Mietmodell ist insbesondere aufgrund von Nachfragen der Kinderkliniken ins Leben gerufen worden. So kann das MR Diagnostik Inkubator System erst einmal im Klinikalltag getestet werden.

Der nomag® IC schließt eine Marktlücke in Deutschland - und in der Welt: Mit diesem Inkubator können Frühchen, die in der Regel auf den besonderen Schutz eines Inkubators angewiesen sind und diesen nicht verlassen sollten, direkt in den Magnetresonanz-Tomografen (MRT) geschoben und dort untersucht werden. Der nomag® IC ist mit den gängigen MRT-Geräten kompatibel. Der MRT liefert exakte Bilder vom Gehirn, der Lunge oder dem Herzen. Der Radiologe wertet sofort die Bilder aus, meistens zusammen mit einem Kinderarzt. So können Krankheiten eher diagnostiziert und damit eher behandelt werden. Dies verbessert die Entwicklungschancen der Neugeborenen.

„Da unser Gerät – bedingt durch die ausgefeilte Technik - sehr teuer ist, gab es immer wieder Anfragen von Kinderkliniken, ob wir den Inkubator nicht auch ausleihen könnten für eine spezielle Untersuchung eines erkrankten Frühchens. Daher haben wir uns jetzt entschlossen, auch ein Mietmodell anzubieten“, sagt Torsten Lönneker-Lammers, Geschäftsführer der LMT Medical Systems GmbH.

Und so funktioniert das Mietmodell: Möchte die Kinderklinik ein Frühchen oder normal geborenes Baby genauer untersuchen, braucht sich die Klinik nur kurz bei LMT zu melden. Telefonisch wird dann ein Tag vereinbart, an dem der Inkubator für die Untersuchung vorbeigebracht wird. Lönneker-Lammers: „Mit der ersten Anmietung ist eine Einweisung und Schulung der zuständigen Mitarbeiter vorgesehen. Damit soll sichergestellt werden, dass für die nächsten Male die Klinik das Gerät unabhängig vom Personal der LMT anmieten kann.“ Die Mietkosten sind abhängig vom Einsatzort (Preis Transport) und von der Einsatzdauer.

Eine norddeutsche Kinderklinik hat den nomag® IC kürzlich bereits gemietet. „In dem konkreten Fall ging es darum, den Verdacht auf einen Gehirnschaden, der im Ultraschall zu sehen war, final abzuklären. Im Ultraschall kann man das nicht so deutlich erkennen. Da ist die Magnetresonanz-Tomografie besser geeignet“, sagt der LMT-Chef. Die Computer-Tomografie kommt wegen der hohen Strahlenbelastung nicht für Neugeborene in Frage. Die MRT ist komplett strahlungsfrei und daher eine äußerst schonende Untersuchungsmethode für die Babys. 

Torsten Lönneker-Lammers hofft, dass das Mietmodell langfristig auch den Verkauf des nomag® IC in Deutschland beflügelt. Bisher haben erst vier Kinderkliniken in Deutschland das einzigartige Gerät. Weltweit sind es rund 80. Lönneker-Lammers: „Die Kinderärzte werden erkennen, wie gut und leicht Krankheiten von Frühchen dank dem nomag® IC diagnostiziert werden können.“ Das ist nicht nur gut für die Kinder selbst und die Eltern, sondern auch die Klinik spart Zeit und Geld.

Der LMT-Geschäftsführer erläutert: „Werden Krankheiten eher erkannt, können sie eher behandelt werden. Die Frühchen verlassen somit eher die Klinik, und die Klinik kann den entsprechenden Platz schneller neu belegen, dass heisst ein neues Frühchen aufnehmen. Da die Klinik für die Frühchen jeweils eine Pauschale bekommt, sind durch die frühere Entlassung Kosteneinsparungen möglich.“

Weiterer Vorteil: Das Handling des nomag® IC ist so einfach, dass die Klinikmitarbeiter entlastet werden. In der Regel kann sogar Personal eingespart werden, da auch die Narkose überflüssig wird. Denn für die MRT-Un­ter­suchung brauchen die Frühchen nur kurz vom Brutkasten der neonatologischen Intensivstation der Kinderklinik in den nomag® IC umgebettet zu werden. Während der gesamten Untersuchung liegen die Kleinen geschützt in dem einzigartigen Inkubator. Meistens „verschlafen“ sie die Untersuchung. 

Die gesamte Pressemitteilung ebenfalls zu lesen auf www.radiologieforum.de

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